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Ab 2018: Anhebung der Mindestmitgliedsbeiträge

Auf seiner Mitgliederversammlung 2016 hat der Landessportbund (LSB) Rheinland-Pfalz für das Jahr 2018 eine Anhebung der Mindestmitgliedsbeiträge beschlossen. Die Erhebung dieser Mindestmitgliedsbeiträge ist für die Sportvereine die Voraussetzung für den Erhalt von Zuschüssen.

Die Mindestmitgliedsbeiträge sollen in zwei Schritten angehoben werden: von derzeit 4,00 Euro für einen Erwachsenen ab 2018 auf zunächst 5,00 Euro und ab 2020 auf 6,00 Euro; für jugendliche Mitglieder (15 – 18 Jahre) von derzeit 2,50 Euro auf zunächst 3,50 Euro (ab 2018) und dann auf 4,00 Euro (ab 2020). Die Mindestmitgliedsbeiträge gelten ausschließlich für ein einzelnes erwachsenes bzw. jugendliches Mitglied. Unabhängig von den Mindestmitgliedsbeiträgen kann ein Verein Sonderbeiträge (z.B. Familienbeiträge, Beiträge für passive Mitglieder etc.) erheben, die sich nicht an den Mindestmitgliedsbeiträgen orientieren müssen.

Vereine, die also ab 2018 weiterhin Zuschüsse erhalten wollen, müssen ihre Beiträge entsprechend anpassen. Möglich ist eine Anpassung auch in einer Mitgliederversammlung 2018 rückwirkend zum 01.01.2018. Dies gilt analog auch für die Anpassung zum 01.01.2020.

Bei der Jahreshauptversammlung am 18. März 2017 ehrte der Vorsitzende Stefan Diesler zahlreiche Mitglieder mit den Urkunden und Ehrennadeln des Deutschen und des Rheinischen Schützenbundes für ihre langjährige Vereinstreue.  Stefan Diesler, Reiner Schmidt, Willi Menche, Harald Prebentow, Hans Kröller, Stephan Wild (alle 50 Jahre), Thomas Dette (25 Jahre), Ulrich Hennemann, Reimund Schwarz (50 Jahre). Nicht anwesend waren: Edmund Gerheim, Eva Schupp, Horst Heyeckhaus, Günter Ackermann, Martin Braun (50 Jahre), Michael Hoppe (25 Jahre).

Geselligkeit war groß geschrieben beim Altersschießen des Schützenkreises Unterlahn auf der  renovierten Schießanlage in Holzappel. Auch der Sport kam nicht zu kurz. Beim Glücksschießen mit dem Luftgewehr und dem Kleinkalibergewehr galt es, möglichst nahe an eine vorher ausgeloste Ringzahl heranzukommen. Kreissportleiter Thorsten Weris (links) gratulierte Jürgen Bröder vom SV Diez-Freiendiez, dem Gewinner des Hauptpreises. Mit ihm freuten sich die Platzierten (v.l.) Harald Hermes (Langenscheid), Linni Klein (Eppenrod) und Hausherr Stefan Diesler (Holzappel).

Ziel erreicht! Klasse gehalten.

Am letzten Wettkampftag sicherten sich unsere Luftgewehrschützen den Verbleib in der Landesoberliga. Ausschlaggebend war der klare 4:1 Sieg über die Mitkonkurrenten aus Bad Breisig, die nicht ihren besten Tag erwischt hatten und nur mit viel Mühe in den Wettkampf hinein kamen.

Wettkampf gegen Bad Breisig

Völlig von der Rolle zeigte sich deren Nummer eins Heinz-Werner Marx, der sein Duell gegen eine allerdings ebenfalls ungewohnt schwächelnde Larissa mit 361:369 verlor. Dank vier gleichmäßig guter Serien konnte sich Vanessa gegen Helmut Baumgarten knapp mit 379:377 durchsetzen. Erst eine 98er Serie leitete für Florian die Wende ein gegen die bis zum dritten Durchgang führende Birgit Sterzer. Beachtenswert war auch, dass sich Flo mit den letzten drei Schüssen keinen Patzer mehr erlauben durfte. Er bewies Nervenstärke und gewann denkbar knapp mit 375:374. Anders erging es Janine. Tapfer mit ihrem Gegenüber Heinz-Peter Arenz mithaltend, verspielte sie die Siegchance durch eine Unaufmerksamkeit mit dem drittletzten Schuss. Dennoch war sie eine gute Verstärkung für das Stammteam. Franziska Buhr machte zum Schluss den Sieg mit 363:360 gegen Rene Heck perfekt.

Der Wettkampfverlauf gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten aus Wissen ist schnell beschrieben. Bis auf Larissa, die mit ihren 380 Ringen wenigstens einigermaßen mithalten konnte, taten sich Welten auf gegenüber den bestens austrainierten Schützen aus dem Siegerland. Die Ergebnisse im Einzelnen: Larissa gegen Thomas Brucherseifer 380:388, Vanessa gegen Carolyn Send 374:384, Florian gegen Alisa Felser 367:377, Franziska gegen Steffen Leidner 359:382 und Frank Aßmus, dem trotz der Niederlage mit 367:381 ein versöhnlicher Abschluss gelang.

Bemerkenswert war zudem die Leistung des erst fünfzehnjährigen Wisseners Benedikt Mockenhaupt, dem mit 392 Ringen das Tagesbestergebnis im Wettkampf gegen Bad Breisig gelang.

Im Anschluss an das Schießen auf dem Stand der SSG Oberlahnstein war Entspannung angesagt. Im „Pin-up“ in Koblenz-Metternich ließen wir die Bowlingkugeln rollen und beendeten den Tag mit einem leckeren Abendessen im dortigen Restaurant.

Die Abschlusstabelle:

1. Wissener SV II  

2. St. Seb. Gering 

3. SV Soonwald Mengerschied II

4. St. Seb. Mering    

5. Esterau Holzappel

6. SuSC Müllenborn

7. SSV Bad Breisig

8. unbesetzt 

Der zweite Wettkampftag auf der Anlage des SV Soonwald Mengerschied hatte es in sich. Der erste Wettkampf gegen das Quintett aus Mehring erbrachte leider nicht den insgeheim erhofften Erfolg. Waren uns die Moselaner im letzten Jahr noch knapp unterlegen, so mussten wir registrieren, dass sich die junge Truppe von Winfried Schmitt im Verlauf der vergangenen zwölf Monate deutlich weiterentwickelt hat. Larissa Buhr setzte sich von Beginn an knapp von ihrer Gegnerin Angelique Cordier ab und behielt mit 378:374 bis zum Ende die Führung. Deutlich anders erging es Vanessa Setzer, die, mit ihrer Leistung alles andere als zufrieden, den klaren Sieg von Anke Schmitt (372:382) nicht verhindern konnte. Florian Schliemann, der hoffnungsvoll in sein Duell gestartet war, leistete sich in der zweiten Hälfte zu viele "Fehlschüsse" und fand kein Mittel mehr, um sich gegen die immer stärker schießende Antonia Cordier aufzubäumen (369:376). Ein großes Lob musste unsere Mannschaft der Ersatzschützin Janine Kraus zollen. Da Sarah Bohr nicht gerade ihren besten Tag erwischt hatte, bestand bis zur letzten  Serie für Janine noch die Möglichkeit, die knappe Führung der Mehringerin zu egalisieren, vorausgesetzt, sie leistete sich keinen Fehlschuss mehr. Janine behielt die Nerven und gewann schließlich mit 366:364 den zweiten Einzelpunkt für Holzappel. Für Franziska Buhr, am ersten Wettkampftag wegen Krankheit noch nicht im Team, kam wegen einiger überflüssiger Achter leider nicht an den immer um einen Ring besser schießenden Maximilian Koch heran und musste sich schließlich mit 369:372 Ringen geschlagen geben.

 

Von vorne herein wenig Hoffnung machen konnten sich unsere Fünf gegen die Hausherren aus Mengerschied. Dennoch gaben sie den Sieg nicht leichtfertig aus der Hand, sondern bäumten sich mit aller Kraft gegen die favorisierten Soonwälder auf. Larissa Buhr konnte ihr Einzelergebnis aus dem ersten Wettkampf zwar toppen, hatte aber am Ende gegen die an Nummer eins gesetzte Verena Stiel keine Chance (381:389). Deutlich besser als am Morgen lief es bei Vanessa Setzer, die, von der Schlappe gut erholt, ihren Gegner Manuel Duckeischel um Haaresbreite mit 381:380 in die Schranken weisen konnte. Florian Schliemann zeigte sich ebenfalls zum Vorergebnis verbessert. Er schoss diesmal beständiger, konnte gegen Peter Krämer aber leider nicht zum Überholen ansetzen (370:374). Ohne den richtigen Rhythmus gefunden zu haben, wollte es bei Frank Aßmus, der optimistisch in den Wettkampf eingestiegen war, dann doch nicht laufen. Er musste die Punkte mit 351:374 seinem Kontrahenten Tim Odenbreit überlassen. Gegen die Klasse von Christian Pauly fand Franziska Buhr trotz größter Anstrengung letztenendes auch kein wirksames Gegenmittel und unterlag klar mit 362:380.

Nach den beiden Niederlagen steht unsere Mannschaft zwischenzeitlich auf Platz fünf und hat, kann am letzten Wettkampftag in Lahnstein noch ein Sieg eingefahren werden, berechtigte Hoffnungen auf den erneuten Klassenerhalt. Ausschlaggebend sein könnten auch die gewonnenen Einzelpunkte. Und damit ist klar, dass es sich lohnt, um jedes Pünktchen zu kämpfen.